Drei Schlüsselbereiche des Feldes "Geoinformationssysteme" werden intensiv behandelt:
Die Entwicklung von Informationssystemen für die jeweilige Problemstellung, inklusive der Implementierung der zugrundeliegenden wissenschaftlichen Modelle (Infiltration, Niederschlagsinterpolation, räumliche Wasserbilanzen, Standfestigkeit von Deichbauwerken etc). Dabei werden meist handelsübliche Informationssysteme (ESRI ArcGIS, ArcIMS, ArcView etc) mit Hilfe höherer Programmiersprachen (C# .Net, Borland Delphi, Visual Basic, Avenue) um die jeweiligen Funktionalitäten erweitert und Datenbanken gekoppelt (Oracle, Access etc.). Map-Server-Anwendungen stellen die Informationen breiten Nutzergruppen über Intra- und Internet zur Verfügung.
Schulungen für die Anwendung von GIS in Wasserwirtschaft, Hydrogeologie und Bodenkunde werden in Deutsch, Englisch und Französisch angeboten. An kundeneigenen Datensätzen werden thematisch abgestimmte Fragestellungen mit den Möglichkeiten von Geoinformationssystemen gelöst. Diese Ablösung von Standardschulungen hat sich gerade in Auslandsprojekten bewährt, da eine auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Schulung eine erheblich höhere Effizienz erzielt. Kunden sind zumeist Ministerien, Kommunale Verwaltungen aber auch die Privatwirtschaft.
Die Anwendung von GIS zur Lösung spezifischer Fragestellungen ist eher als Randbereich des Tätigkeitsfeldes zu sehen, wenngleich sie fester Bestandteil der täglichen Arbeit ist. Die GIS-gestützte Durchführung von Umweltverträglichkeitsstudien, die Identifizierung defizitärer Gebiete im Sahel etc. benötigt tiefe Kenntnisse in der GIS-Welt, erfolgreiche Anwendung von GIS-Systemen für spezielle Fragestellungen werden aber zumeist dann in GIS-Werkzeuge integriert, so daß sie für den Kunden in einem automatischen Modus zur Verfügung stehen.